Zkittlez Cannabis Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer dichten, harzigen Zkittlez-Blüte mit violett-grünen Tönen, vielen Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
Zkittlez – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu Zkittlez

Eigenschaft Details
Typ Indica-dominanter Hybrid
THC-Gehalt 15-23%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Grape Ape × Grapefruit
Geschmack Süße Früchte, Beere, Traube, Tropenfrucht
Aroma Fruchtig-süß wie Bonbons
Wirkung Ruhig, glücklich, entspannend
Medizinische Anwendung Wird mit Stress, Stimmung und Entspannung in Verbindung gebracht
Blütezeit 8-9 Wochen
Ertrag (Indoor) ca. 400-500 g/m²
Ertrag (Outdoor) mittel bis hoch
Wuchshöhe Niedrig bis mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Mittel

Einführung in Zkittlez

Zkittlez ist nach den bunten Bonbons benannt. Der Grund ist klar: Sie schmeckt sehr fruchtig und süß. Viele beschreiben den Geschmack als eine Mischung aus Beeren, Trauben und Tropenfrüchten.

Zkittlez ist ein Hybrid, also eine Kreuzung. Bei ihr überwiegt der Indica-Anteil. Indica-Sorten wirken eher körperlich und beruhigend. Trotz der Ruhe macht sie viele Menschen eher glücklich als müde.

Ihre violetten Farbtöne und das fruchtige Aroma erinnern an die Granddaddy Purple. Beide bekommen ihre Farbe durch Anthocyane. Das sind natürliche Farbstoffe in der Pflanze.

Genetik und Herkunft

Zkittlez entstand in Kalifornien. Sie ist eine Kreuzung aus Grape Ape und Grapefruit. Von der einen Sorte kommt die Traubennote und die Farbe, von der anderen die fruchtig-zitrische Süße.

Die Elternsorten

  • Grape Ape: Eine Indica mit Traubenaroma und violetten Blättern.
  • Grapefruit: Eine fruchtige Sorte, die die süß-zitrische Note beisteuert.

Das fruchtige Süßprofil verbindet sie mit der Runtz, die zur Hälfte aus Zkittlez besteht.

Genetische Abstammung von Zkittlez

ZkittlezGrape ApeGrapefruit

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Zkittlez.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von Zkittlez ist sehr fruchtig und süß, fast wie Bonbons. Man riecht Beeren, Trauben und ein wenig Tropenfrucht. Diese Gerüche kommen von den Terpenen, den Duftstoffen der Pflanze. Wichtig sind Caryophyllen, Humulen und Linalool.

Infografik mit Zkittlez Key Facts: Typ Indica-dominant, THC 15-23%, Bluetezeit 8-9 Wochen, Genetik Grape Ape x Grapefruit und Terpene Caryophyllen, Humulen, Linalool
Abbildung 2: Zkittlez auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.
Humulen Hopfig, erdig Kommt auch im Hopfen vor. Wird in der Forschung unter anderem zum Appetit besprochen.
Linalool Blumig, wie Lavendel Kommt auch in Lavendel vor. Wird mit beruhigenden Effekten in Verbindung gebracht.

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Geist

Zkittlez hebt oft die Stimmung. Viele fühlen sich entspannt und zufrieden. Sie macht meist nicht sofort müde, sondern eher ruhig und gelassen.

Wirkung auf den Körper

Dazu kommt eine angenehme körperliche Entspannung. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Zkittlez im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stress und Anspannung Für THC und Terpene wie Linalool werden entspannende Effekte besprochen.
Stimmung THC und Caryophyllen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht.
Appetit THC sowie Humulen werden in diesem Zusammenhang in der Forschung genannt.
Schlaf Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

Zkittlez bleibt eher klein. Das ist gut für wenig Platz. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen. Kühle Nächte am Ende der Blüte können die violette Farbe verstärken.

Anbau draußen (Outdoor)

Draußen mag sie ein mildes, warmes Klima. Sie ist recht widerstandsfähig und gut zu pflegen.

Häufige Fehler

Wer die violette Farbe erzwingen will, kühlt die Pflanze oft zu stark ab. Das schadet ihr. Besser ist nur eine leichte Abkühlung in der Nacht.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu Zkittlez

Warum heißt sie Zkittlez?

Wegen des fruchtig-süßen Geschmacks. Er erinnert an bunte Bonbons.

Ist Zkittlez Indica oder Sativa?

Zkittlez ist überwiegend Indica. Die Wirkung ist eher entspannend.

Macht Zkittlez müde?

Nicht unbedingt. Viele fühlen sich eher ruhig und glücklich als schläfrig.

Wie schmeckt Zkittlez?

Sehr fruchtig und süß, nach Beeren, Trauben und etwas Tropenfrucht.

Warum ist Zkittlez manchmal violett?

Durch Anthocyane. Das sind natürliche Farbstoffe, die bei kühlen Temperaturen stärker hervortreten.

Wie lange blüht Zkittlez?

Etwa 8 bis 9 Wochen.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist zwischen 15 und 23 Prozent.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
  7. Tanaka, Y., Sasaki, N. & Ohmiya, A. (2008): „Biosynthesis of plant pigments: anthocyanins, betalains and carotenoids.“ The Plant Journal, 54(4), 733–749.
  8. Sommano, S. R., Chittasupho, C., Ruksiriwanich, W. & Jantrawut, P. (2020): „The Cannabis Terpenes.“ Molecules, 25(24), 5792.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.