• Cannabis bei Multipler Sklerose und Spastik

    Bei MS-bedingter Spastik ist die Datenlage vergleichsweise gut. Kurz erklärt Bei Multipler Sklerose (MS) ist eines der am besten untersuchten Anwendungsgebiete die Spastik – also schmerzhafte Muskelverkrampfungen. Für diese gibt es sogar ein zugelassenes Cannabis-Arzneimittel (ein Mundspray aus THC und CBD). Es kommt infrage, wenn andere Mittel nicht ausreichend wirken. Die Entscheidung trifft immer die…

  • Cannabis bei Migräne: Was die Forschung zeigt

    Bei Migräne wird Cannabis erforscht – die Datenlage ist noch begrenzt. Kurz erklärt Bei Migräne gibt es einzelne Hinweise, dass Cannabis Häufigkeit oder Intensität der Attacken verringern könnte. Eine Theorie ist ein möglicher Mangel im Endocannabinoid-System. Belastbare große Studien fehlen aber noch. Cannabis ist kein zugelassenes Migräne-Mittel und kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Dieser…

  • Cannabis bei ADHS: Was die Studienlage sagt

    Bei ADHS und Cannabis ist die Studienlage noch dünn. Kurz erklärt Manche Betroffene berichten, dass Cannabis ihre innere Unruhe bei ADHS lindert. Die Studienlage ist aber dünn und gemischt: Es gibt einzelne Hinweise, aber keinen klaren Wirksamkeitsbeleg. Cannabis ist kein zugelassenes ADHS-Medikament und kein Mittel der ersten Wahl. Besonders bei jungen Menschen ist Vorsicht geboten.…

  • Cannabis und MPU: Führerschein behalten oder zurückbekommen

    Cannabis am Steuer kann den Führerschein und eine MPU nach sich ziehen. Kurz erklärt Eine MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung, umgangssprachlich „Idiotentest“) kann angeordnet werden, wenn jemand wiederholt oder stark auffällig mit Cannabis im Verkehr wird. Geprüft wird vor allem das Trennungsvermögen – also ob man Konsum und Fahren sicher trennt. Oft ist ein Abstinenz- oder Kontrollnachweis…

  • Safer Use: Cannabis verantwortungsvoll konsumieren

    Safer Use heißt: das Risiko so klein wie möglich halten. Kurz erklärt Safer Use bedeutet, Cannabis so risikoarm wie möglich zu konsumieren. Die wichtigsten Regeln: niedrig dosieren, nicht Auto fahren, nicht mit Alkohol mischen, nicht allein konsumieren und Pausen machen. Ganz ohne Risiko ist Cannabis nicht. Für manche Gruppen – etwa Jugendliche oder Schwangere –…

  • Cannabis-Edibles: Wirkung, Dosierung und Sicherheit

    Edibles wirken spät und lange – das macht die Dosierung knifflig. Kurz erklärt Edibles sind essbare Cannabis-Produkte wie Kekse oder Gummis. Ihre Wirkung setzt erst nach 30 bis 90 Minuten ein und hält 4 bis 8 Stunden an. Im Körper entsteht eine Form von THC, die oft stärker wirkt. Die wichtigste Regel lautet deshalb: niedrig…

  • Vaporizer vs. Rauchen: Was ist gesünder?

    Verdampfen oder Rauchen – der Unterschied liegt vor allem in der Verbrennung. Kurz erklärt Der Hauptunterschied zwischen Vaporizer und Rauchen ist die Hitze. Beim Rauchen verbrennt das Material bei über 600 °C – dabei entstehen viele Schadstoffe. Ein Vaporizer verdampft die Wirkstoffe bei etwa 180–210 °C, ohne Verbrennung. Dadurch entstehen weniger Schadstoffe. Verdampfen gilt als…

  • Wie wirkt Cannabis? Wirkung, Dauer und Einsetzen erklärt

    Wie und wie lange Cannabis wirkt, hängt von mehreren Faktoren ab. Kurz erklärt Cannabis wirkt über das körpereigene Endocannabinoid-System. Beim Rauchen oder Verdampfen setzt die Wirkung sofort ein, erreicht nach etwa 30 Minuten ihren Höhepunkt und klingt nach 2 bis 4 Stunden ab. Die Wirkung ist teils geistig (Stimmung, Wahrnehmung), teils körperlich (Entspannung). Wie stark…

  • Cannabis-Konsumformen im Vergleich: Rauchen, Vaporizer, Edibles

    Cannabis lässt sich auf sehr verschiedene Arten konsumieren – mit großen Unterschieden. Kurz erklärt Cannabis kann auf verschiedene Arten konsumiert werden. Beim Rauchen und Verdampfen (Vaporizer) wirkt es fast sofort, hält aber nur ein bis drei Stunden. Bei Edibles (essbaren Produkten) setzt die Wirkung erst nach 30 bis 90 Minuten ein und hält deutlich länger.…

  • Entourage-Effekt: Wie Cannabinoide und Terpene zusammenwirken

    Beim Entourage-Effekt geht es um das Zusammenspiel vieler Wirkstoffe. Kurz erklärt Der Entourage-Effekt beschreibt die Idee, dass die Wirkstoffe der Hanfpflanze zusammen besser wirken als einzeln. Cannabinoide wie THC und CBD und die Terpene sollen sich gegenseitig beeinflussen. Daraus leitet sich der Unterschied zwischen Vollspektrum (alle Stoffe) und Isolat (nur ein Stoff) ab. Die Annahme…