Holy Punch Cannabis Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen Holy Punch-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
Holy Punch – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu Holy Punch

Eigenschaft Details
Typ Indica-dominanter Hybrid
THC-Gehalt 18-23%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Holy Grail Kush × Purple Punch
Geschmack Beere, Traube, süß, erdig
Aroma Süß-fruchtig mit erdiger Kush-Note
Wirkung Entspannend, beruhigend
Medizinische Anwendung Wird mit Stress, Schlaf und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht
Blütezeit 8-9 Wochen
Ertrag (Indoor) mittel bis hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Mittel

Einführung in Holy Punch

Holy Punch verbindet die erdige Kraft der Holy Grail Kush mit der süßen Frucht der Purple Punch.

Holy Punch ist ein Hybrid mit Indica-Überhang und wirkt entspannend.

Ihre Eltern sind die Holy Grail Kush und die Purple Punch.

Genetik und Herkunft

Holy Punch entstand aus der Kreuzung von Holy Grail Kush und Purple Punch. Von der einen kommt die erdige Tiefe, von der anderen das süße Beerenaroma.

Die Elternsorten

Genetische Abstammung von Holy Punch

Holy PunchHoly Grail KushPurple Punch

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Holy Punch.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von Holy Punch ist süß und fruchtig, mit Beeren- und einer erdigen Kush-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Holy Punch sind vor allem Myrcen, Caryophyllen und Limonen wichtig.

Infografik mit Holy Punch Key Facts: Typ Indica-dominanter Hybrid, THC 18-23%, Bluetezeit 8-9 Wochen, Genetik Holy Grail Kush × Purple Punch und Terpene Myrcen, Caryophyllen, Limonen
Abbildung 2: Holy Punch auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Myrcen Erdig, leicht süß Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.
Limonen Zitrusartig Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

Holy Punch entspannt den Körper angenehm. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Zu Beginn hebt sie oft die Stimmung. Bei höheren Mengen wird die Wirkung schläfrig.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Holy Punch im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stress und Anspannung THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen.
Schlaf Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben.
Schmerzempfinden Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht.
Appetit THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

Holy Punch bleibt mittelhoch. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen.

Anbau draußen (Outdoor)

Sie mag ein warmes, stabiles Klima.

Häufige Fehler

Die dichten Blüten brauchen gute Luft gegen Schimmel.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu Holy Punch

Welche Eltern hat Holy Punch?

Eine Kreuzung aus Holy Grail Kush und Purple Punch.

Ist Holy Punch Indica oder Sativa?

Ein Hybrid mit Indica-Überhang, also eher entspannend.

Wie schmeckt Holy Punch?

Süß und fruchtig, mit Beeren- und einer erdigen Kush-Note.

Macht Holy Punch müde?

Bei höheren Mengen ja. Deshalb passt sie gut zum Abend.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist zwischen 18 und 23 Prozent.

Wie lange blüht Holy Punch?

Etwa 8 bis 9 Wochen.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.