
Lennon ist eine Cannabissorte vom Typ Sativa-dominanter Hybrid mit einem THC-Gehalt von 16-21% und nur wenig CBD. Genetisch geht sie auf Sativa-Hybrid × Jack Herer zurück und blüht in 9-10 Wochen. Das Aroma ist zitrisch-würzig mit Kiefernnote; die Wirkung gilt als anregend, klar, kreativ.
Wichtige Fakten zu Lennon
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Sativa-dominanter Hybrid |
| THC-Gehalt | 16-21% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Sativa-Hybrid × Jack Herer |
| Geschmack | Zitrus, Kiefer, würzig |
| Aroma | Zitrisch-würzig mit Kiefernnote |
| Wirkung | Anregend, klar, kreativ |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stimmung, Antrieb und Stress in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 9-10 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | hoch |
| Ertrag (Outdoor) | hoch |
| Wuchshöhe | Hoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Mittel |
Einführung in Lennon
Lennon ist eine anregende Sativa mit klarem, kreativem Profil. Bekannt ist sie für ein waches, gut gelauntes Gefühl. Eine verwandte Sorte ist Auto Lennon.
Lennon ist überwiegend Sativa.
Ihr klares Profil teilt sie mit der Jack Herer; ihre anregende Note mit der Amnesia Haze.
Genetik und Herkunft
Lennon entstand aus der Kreuzung eines Sativa-Hybrids mit der Jack Herer. Daher kommt das klare, anregende Profil.
Die Elternsorten
- Sativa-Hybrid: bringt die anregende Wirkung und das Zitrusaroma.
- Jack Herer: steuert das klare, fokussierte Profil bei.
Genetische Abstammung von Lennon
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Lennon.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Lennon ist zitrisch und würzig, mit einer Kiefernnote. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Lennon sind vor allem Pinen, Limonen und Caryophyllen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Pinen | Wie Kiefernnadeln | Kommt auch in Kiefern vor. Wird in der Forschung mit Wachheit in Verbindung gebracht. |
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Die körperliche Wirkung ist leicht. Sie macht meist nicht müde. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Lennon wirkt anregend und klar. Viele fühlen sich wach, kreativ und gut gelaunt.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Lennon im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stimmung | THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht. |
| Antrieb und Tagesform | Das sativabetonte Profil wird in Berichten mit anregenden Effekten beschrieben. |
| Stress und Anspannung | Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen (bei empfindlichen Personen mit Vorsicht). |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Lennon wird hoch und ist ertragreich. Die Blütezeit liegt bei 9 bis 10 Wochen. Etwas Höhenkontrolle ist sinnvoll.
Anbau draußen (Outdoor)
In warmem, sonnigem Klima liefert sie hohe Erträge.
Häufige Fehler
Zu wenig Platz nach oben ist ein häufiges Problem. Frühes Biegen der Triebe hilft.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Ist Lennon in Deutschland legal?
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Ist Lennon in Österreich legal?
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Ist Lennon in der Schweiz legal?
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Lennon
Welche Eltern hat Lennon?
Eine Kreuzung aus einem Sativa-Hybrid und Jack Herer.
Ist Lennon Indica oder Sativa?
Überwiegend Sativa und eher anregend.
Wie schmeckt Lennon?
Zitrisch und würzig, mit einer Kiefernnote.
Macht Lennon müde?
Meist nicht. Sie wirkt eher wach und kreativ.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 16 und 21 Prozent.
Wie lange blüht Lennon?
Etwa 9 bis 10 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
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- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
