
Wichtige Fakten zu Shiva Shanti
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Indica-dominant (überwiegend Indica) |
| THC-Gehalt | 14-18% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Afghani × Nepalesisch |
| Geschmack | Erdig, süß, würzig |
| Aroma | Erdig-süß mit würziger Note |
| Wirkung | Mild entspannend, beruhigend |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stress, Schlaf und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 8-9 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | sehr hoch |
| Ertrag (Outdoor) | sehr hoch |
| Wuchshöhe | Mittelhoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Anfängerfreundlich |
Einführung in Shiva Shanti
Shiva Shanti ist eine pflegeleichte, robuste Indica mit milder, angenehmer Wirkung. Sie eignet sich gut für Einsteiger.
Shiva Shanti ist überwiegend Indica und wirkt mild entspannend.
Ihre erdige Basis stammt von der Afghani; sie gehört zur breiten Shiva-Familie wie die Shiva Skunk.
Genetik und Herkunft
Shiva Shanti entstand aus der Kreuzung einer Afghani mit einer nepalesischen Linie. Diese Genetik macht sie robust und ertragreich.
Die Elternsorten
- Afghani: bringt Harz und die entspannende Wirkung.
- Nepalesisch: eine Bergland-Linie, die Robustheit und eine süße Note beisteuert.
Genetische Abstammung von Shiva Shanti
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Shiva Shanti.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Shiva Shanti ist erdig und süß, mit einer würzigen Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Shiva Shanti sind vor allem Myrcen, Caryophyllen und Humulen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
| Humulen | Hopfig, erdig | Kommt auch im Hopfen vor. Wird in der Forschung unter anderem zum Appetit besprochen. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Shiva Shanti entspannt den Körper mild und angenehm. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Die geistige Wirkung ist ruhig und beruhigend, dabei eher mild.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Shiva Shanti im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stress und Anspannung | THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen. |
| Schlaf | Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben. |
| Schmerzempfinden | Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht. |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Shiva Shanti ist robust, sehr ertragreich und gut für Einsteiger. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen.
Anbau draußen (Outdoor)
Auch draußen liefert sie sehr hohe Erträge.
Häufige Fehler
Weil sie robust ist, wird sie oft überdüngt. Weniger Dünger reicht meist aus.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Shiva Shanti
Welche Eltern hat Shiva Shanti?
Eine Kreuzung aus Afghani und einer nepalesischen Linie.
Ist Shiva Shanti für Anfänger geeignet?
Ja. Sie ist robust, ertragreich und mild.
Ist Shiva Shanti Indica oder Sativa?
Überwiegend Indica und mild entspannend.
Wie schmeckt Shiva Shanti?
Erdig und süß, mit einer würzigen Note.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 14 und 18 Prozent.
Wie lange blüht Shiva Shanti?
Etwa 8 bis 9 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
