
Wichtige Fakten zu Skunk Haze
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Sativa-dominanter Hybrid |
| THC-Gehalt | 16-21% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Skunk #1 × Haze |
| Geschmack | Skunkig, süß, würzig |
| Aroma | Süß-skunkig mit würziger Haze-Note |
| Wirkung | Anregend, klar, fröhlich |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stimmung, Antrieb und Stress in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 10-11 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | hoch |
| Ertrag (Outdoor) | hoch |
| Wuchshöhe | Hoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Mittel |
Einführung in Skunk Haze
Skunk Haze verbindet die robuste Kraft der Skunk #1 mit der anregenden Energie der Haze. Sie ist eine ertragreiche Tagessativa. Eine verwandte Sorte ist CBD Skunk Haze.
Skunk Haze ist überwiegend Sativa und wirkt anregend.
Ihre skunkige Basis teilt sie mit der Skunk #1; ihr Haze-Erbe teilt sie mit der Amnesia Haze.
Genetik und Herkunft
Skunk Haze entstand aus der Kreuzung von Skunk #1 und einer Haze-Linie. Von der einen kommt Robustheit, von der anderen die anregende Wirkung.
Die Elternsorten
- Skunk #1: bringt Robustheit, hohe Erträge und das skunkige Aroma.
- Haze: eine klassische Sativa-Linie. Sie sorgt für die klare, anregende Wirkung.
Genetische Abstammung von Skunk Haze
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Skunk Haze.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Skunk Haze ist süß und skunkig, mit einer würzigen Haze-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Skunk Haze sind vor allem Pinen, Myrcen und Caryophyllen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Pinen | Wie Kiefernnadeln | Kommt auch in Kiefern vor. Wird in der Forschung mit Wachheit in Verbindung gebracht. |
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Die körperliche Wirkung ist leicht. Sie macht meist nicht müde. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Skunk Haze wirkt anregend und klar. Viele fühlen sich wach, fröhlich und gut gelaunt.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Skunk Haze im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stimmung | THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht. |
| Antrieb und Tagesform | Das sativabetonte Profil wird in Berichten mit anregenden Effekten beschrieben. |
| Stress und Anspannung | Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen (bei empfindlichen Personen mit Vorsicht). |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Skunk Haze wird hoch und hat mit 10 bis 11 Wochen eine lange Blütezeit. Höhenkontrolle und Geduld sind nötig.
Anbau draußen (Outdoor)
Sie braucht ein warmes Klima mit langer Saison.
Häufige Fehler
Viele unterschätzen die lange Blüte. Das sollte man einplanen.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Skunk Haze
Welche Eltern hat Skunk Haze?
Eine Kreuzung aus Skunk #1 und Haze.
Ist Skunk Haze Indica oder Sativa?
Überwiegend Sativa und eher anregend.
Wie schmeckt Skunk Haze?
Süß und skunkig, mit einer würzigen Haze-Note.
Macht Skunk Haze müde?
Meist nicht. Sie wirkt eher wach und klar.
Wie lange blüht Skunk Haze?
Mit 10 bis 11 Wochen vergleichsweise lang.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 16 und 21 Prozent.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
