
Sleestack ist eine Cannabissorte vom Typ Sativa-dominant mit einem THC-Gehalt von 17-22% und nur wenig CBD. Genetisch geht sie auf Skunk #1 × Haze zurück und blüht in 10 Wochen. Das Aroma ist zitrisch-würzig mit Haze-Note; die Wirkung gilt als stark anregend, klar, fokussiert.
Wichtige Fakten zu Sleestack
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Sativa-dominant (überwiegend Sativa) |
| THC-Gehalt | 17-22% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Skunk #1 × Haze |
| Geschmack | Zitrus, würzig, süß |
| Aroma | Zitrisch-würzig mit Haze-Note |
| Wirkung | Stark anregend, klar, fokussiert |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stimmung, Antrieb und Stress in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 10 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | hoch |
| Ertrag (Outdoor) | hoch |
| Wuchshöhe | Hoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Mittel |
Einführung in Sleestack
Sleestack ist eine anregende Sativa mit klarem, fokussiertem Profil. Bekannt ist sie für ein energetisches Gefühl.
Sleestack ist überwiegend Sativa und wirkt anregend.
Ihre robuste Basis ist die Skunk #1; ihr Haze-Erbe teilt sie mit der Amnesia Haze.
Genetik und Herkunft
Sleestack entstand aus der Kreuzung der Skunk #1 mit einer Haze-Linie. Von der einen kommt Robustheit, von der anderen die anregende Wirkung.
Die Elternsorten
- Skunk #1: bringt Robustheit und hohe Erträge.
- Haze: eine klassische Sativa-Linie. Sie sorgt für die klare, anregende Wirkung.
Genetische Abstammung von Sleestack
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Sleestack.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Sleestack ist zitrisch und würzig, mit einer Haze-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Sleestack sind vor allem Limonen, Pinen und Caryophyllen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht. |
| Pinen | Wie Kiefernnadeln | Kommt auch in Kiefern vor. Wird in der Forschung mit Wachheit in Verbindung gebracht. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Die körperliche Wirkung ist leicht. Sie macht selten müde. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Sleestack wirkt stark anregend und klar. Viele fühlen sich wach, fokussiert und energetisch.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Sleestack im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stimmung | THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht. |
| Antrieb und Tagesform | Das sativabetonte Profil wird in Berichten mit anregenden Effekten beschrieben. |
| Stress und Anspannung | Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen (bei empfindlichen Personen mit Vorsicht). |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Sleestack wird hoch und hat mit rund 10 Wochen eine etwas längere Blütezeit. Höhenkontrolle ist sinnvoll.
Anbau draußen (Outdoor)
In warmem, sonnigem Klima liefert sie hohe Erträge.
Häufige Fehler
Zu wenig Platz nach oben ist ein häufiges Problem. Frühes Biegen der Triebe hilft.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Ist Sleestack in Deutschland legal?
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Ist Sleestack in Österreich legal?
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Ist Sleestack in der Schweiz legal?
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Sleestack
Welche Eltern hat Sleestack?
Eine Kreuzung aus Skunk #1 und Haze.
Ist Sleestack Indica oder Sativa?
Überwiegend Sativa und stark anregend.
Wie schmeckt Sleestack?
Zitrisch und würzig, mit einer Haze-Note.
Macht Sleestack müde?
Nein. Sie wirkt eher wach und fokussiert.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 17 und 22 Prozent.
Wie lange blüht Sleestack?
Etwa 10 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
