Ultra Skunk Cannabis Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen Ultra Skunk-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
Ultra Skunk – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu Ultra Skunk

Eigenschaft Details
Typ Ausgewogener Hybrid
THC-Gehalt 16-21%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Skunk #1 × Super Skunk
Geschmack Würzig, süß, erdig
Aroma würzig und süß, mit einer erdigen Skunk-Note
Wirkung Ausgeglichen, entspannend
Medizinische Anwendung Wird mit Stimmung, Stress und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht
Blütezeit 8-9 Wochen
Ertrag (Indoor) hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Anfängerfreundlich

Einführung in Ultra Skunk

Ultra Skunk ist eine besonders kräftige, ertragreiche Skunk-Variante. Bekannt ist sie für ihr intensives Skunk-Aroma. Eine verwandte Sorte ist Dutch Cheese.

Ultra Skunk ist ein ausgewogener Hybrid.

Ihre Eltern sind die Skunk #1 und die Super Skunk.

Genetik und Herkunft

Ultra Skunk entstand aus der Kreuzung von Skunk #1 und Super Skunk.

Die Elternsorten

Genetische Abstammung von Ultra Skunk

Ultra SkunkSkunk #1Super Skunk

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Ultra Skunk.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von Ultra Skunk ist würzig und süß, mit einer erdigen Skunk-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Ultra Skunk sind vor allem Myrcen, Caryophyllen und Limonen wichtig.

Infografik mit Ultra Skunk Key Facts: Typ Ausgewogener Hybrid, THC 16-21%, Bluetezeit 8-9 Wochen, Genetik Skunk #1 × Super Skunk und Terpene Myrcen, Caryophyllen, Limonen
Abbildung 2: Ultra Skunk auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Myrcen Erdig, leicht süß Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.
Limonen Zitrusartig Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

Ultra Skunk entspannt den Körper angenehm. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Die Stimmung wird oft leichter. Das Profil ist ausgeglichen.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Ultra Skunk im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stress und Anspannung THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen.
Schlaf Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben.
Schmerzempfinden Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht.
Appetit THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

Ultra Skunk ist robust und ertragreich. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen.

Anbau draußen (Outdoor)

Auch draußen liefert sie gute Erträge.

Häufige Fehler

Wegen des Geruchs ist ein Aktivkohlefilter sinnvoll.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu Ultra Skunk

Welche Eltern hat Ultra Skunk?

Eine Kreuzung aus Skunk #1 und Super Skunk.

Ist Ultra Skunk Indica oder Sativa?

Ein ausgewogener Hybrid.

Wie schmeckt Ultra Skunk?

Würzig und süß, mit einer erdigen Skunk-Note.

Ist Ultra Skunk für Anfänger geeignet?

Ja. Sie ist robust und ertragreich.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist zwischen 16 und 21 Prozent.

Wie lange blüht Ultra Skunk?

Etwa 8 bis 9 Wochen.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.