
Wichtige Fakten zu Crystal Candy Autoflowering
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Autoflowering (überwiegend Indica) |
| THC-Gehalt | 14-19% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Crystal Candy × Ruderalis |
| Geschmack | Kaugummi, Frucht, Erdbeere |
| Aroma | Süß-fruchtig, entspannend |
| Wirkung | Entspannend, beruhigend |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stress, Schlaf und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | ca. 9-10 Wochen von Samen bis Ernte |
| Ertrag (Indoor) | hoch |
| Ertrag (Outdoor) | mittel |
| Wuchshöhe | Niedrig bis mittelhoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Anfängerfreundlich |
Einführung in Crystal Candy Autoflowering
Crystal Candy Autoflowering ist die selbstblühende Version der süßen Crystal Candy, gekreuzt mit der Sweet Special Auto von Sweet Seeds. Sie blüht von allein, ohne Umstellen des Lichts. Eine verwandte Sorte ist OG Bubble Gum Autoflowering.
Autoflowering bedeutet: Die Pflanze blüht nach wenigen Wochen automatisch. Von Samen bis Ernte vergehen meist 9 bis 10 Wochen.
Ihre Basis ist die Crystal Candy; verwandt ist sie zudem mit der Sweet Special.
Genetik und Herkunft
Crystal Candy Autoflowering entstand, indem man die Crystal Candy mit einer Ruderalis kreuzte. Die Ruderalis bringt das automatische Blühen mit.
Die Elternsorten
- Crystal Candy: bringt das Aroma und die typische Wirkung.
- Ruderalis: sorgt für das automatische Blühen und die schnelle Anzucht. Verwandt ist auch die Sweet Special.
Genetische Abstammung von Crystal Candy Autoflowering
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Crystal Candy Autoflowering.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Crystal Candy Autoflowering ist süß-fruchtig nach Kaugummi und Fruchtgelee, mit Noten von saurer Erdbeere und reifer Melone. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Crystal Candy Autoflowering sind vor allem Myrcen, Limonen und Caryophyllen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.[6] |
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.[6] |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.[4] |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Crystal Candy Autoflowering entspannt den Körper angenehm. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Die Stimmung wird oft leichter. Durch den Ruderalis-Anteil ist die Wirkung sanft und beruhigend.
Wirkungsprofil von Crystal Candy Autoflowering
Die Position zeigt, wie körper- bzw. kopfbetont die Sorte tendenziell wirkt. Sie ist eine Orientierung, kein Messwert – die Wirkung hängt auch von Dosis und Person ab.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Crystal Candy Autoflowering im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stress und Anspannung | THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen.[3] |
| Schlaf | Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben. |
| Schmerzempfinden | Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht. |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Autoflowering-Sorten blühen von allein, unabhängig vom Lichtzyklus. Man muss das Licht also nicht umstellen. Von Samen bis Ernte vergehen meist nur 9 bis 11 Wochen. Sie bleiben kompakt und passen auch in kleine Zelte.
Anbau draußen (Outdoor)
Draußen lässt sie sich dank der kurzen Lebenszeit oft mehrmals pro Jahr ernten. Sie ist pflegeleicht.
Häufige Fehler
Autoflowering verträgt kein Umtopfen und keine harten Schnitte gut. Am besten gleich in den finalen Topf säen und sanft düngen.
Anbau-Zyklus von Crystal Candy Autoflowering
Selbstblühend: rund 9–10 Wochen von der Aussaat bis zur Ernte, unabhängig vom Lichtzyklus.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.[1]
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.[1]
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Crystal Candy Autoflowering
Was bedeutet Autoflowering?
Die Pflanze blüht von allein, ohne dass man den Lichtzyklus umstellen muss.
Wie lange dauert Crystal Candy Autoflowering von Samen bis Ernte?
Meist 9 bis 10 Wochen.
Ist Crystal Candy Autoflowering für Anfänger geeignet?
Ja, sie ist robust und einsteigerfreundlich.
Ist Crystal Candy Autoflowering Indica oder Sativa?
Ein überwiegend indicabetonter, sehr süßer Autoflower.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist 14 bis 19 Prozent.
Wie schmeckt Crystal Candy Autoflowering?
Süß-fruchtig nach Kaugummi und Fruchtgelee mit saurer Erdbeere.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109. ↩ a b
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x ↩
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105 ↩
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72. ↩ a b
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.

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