
Wichtige Fakten zu Mango
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Indica-dominant (überwiegend Indica) |
| THC-Gehalt | 15-20% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | Afghani-Indica × Mango |
| Geschmack | Mango, tropische Früchte, süß |
| Aroma | Süß-tropisch nach Mango |
| Wirkung | Entspannend, beruhigend |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stress, Schlaf und Appetit in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 9-10 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | hoch |
| Ertrag (Outdoor) | sehr hoch |
| Wuchshöhe | Mittelhoch bis hoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Anfängerfreundlich |
Einführung in Mango
Mango ist für ihr süßes, tropisches Aroma bekannt, das deutlich an die Frucht Mango erinnert. Sie ist eine entspannende Indica. Verwandte Sorten sind Mango Haze und Critical Mango. Eine verwandte Sorte ist Mango Skunk. Eine verwandte Sorte ist Mango x Widow. Verwandte Sorten sind Papaya und Mango Sapphire. Eine verwandte Sorte ist Fruity Juice.
Mango ist überwiegend Indica. Viele nutzen sie am Abend.
Über ihren Afghani-Anteil ist sie mit der Landrasse Afghani verwandt. Die erdige Tiefe teilt sie mit Kush-Sorten wie der Hindu Kush.
Genetik und Herkunft
Mango entstand aus der Kreuzung einer Afghani-Indica mit einer fruchtigen Mango-Linie. Daher kommt das süße, tropische Aroma.
Die Elternsorten
- Afghani: bringt das Harz und die entspannende Wirkung.
- Mango: eine fruchtige Linie, die das süße Mangoaroma beisteuert.
Genetische Abstammung von Mango
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Mango.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Mango ist süß und tropisch, deutlich nach der Frucht Mango. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Mango sind vor allem Myrcen, Limonen und Caryophyllen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen. |
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Mango wirkt entspannend und beruhigend. Viele nutzen sie am Abend. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
Die Stimmung wird oft leichter. Bei höheren Mengen kann die Wirkung schläfrig machen.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Mango im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stress und Anspannung | THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen. |
| Schlaf | Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben. |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
| Schmerzempfinden | Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Mango ist robust und ertragreich. Die Blütezeit liegt bei 9 bis 10 Wochen.
Anbau draußen (Outdoor)
In warmem Klima liefert sie sehr hohe Erträge.
Häufige Fehler
Zu viel Dünger überdeckt das feine Mangoaroma. Oft ist weniger mehr.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Mango
Wonach schmeckt Mango?
Süß und tropisch, deutlich nach der Frucht Mango.
Ist Mango Indica oder Sativa?
Überwiegend Indica und entspannend.
Welche Eltern hat Mango?
Eine Kreuzung aus einer Afghani-Indica und einer Mango-Linie.
Ist Mango für Anfänger geeignet?
Ja. Sie ist robust und ertragreich.
Macht Mango müde?
Bei höheren Mengen ja. Deshalb passt sie gut zum Abend.
Wie lange blüht Mango?
Etwa 9 bis 10 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- Sommano, S. R., Chittasupho, C., Ruksiriwanich, W. & Jantrawut, P. (2020): „The Cannabis Terpenes.“ Molecules, 25(24), 5792.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
