Super Lemon Haze Autoflowering Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen Super Lemon Haze Autoflowering-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
Super Lemon Haze Autoflowering – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu Super Lemon Haze Autoflowering

Eigenschaft Details
Typ Autoflowering (überwiegend Sativa)
THC-Gehalt 14-18%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Super Lemon Haze × Ruderalis
Geschmack Zitrone, würzig, süß
Aroma Frisch nach Zitrone, anregend
Wirkung Anregend, klar, fröhlich
Medizinische Anwendung Wird mit Stimmung, Antrieb und Stress in Verbindung gebracht
Blütezeit ca. 10-11 Wochen von Samen bis Ernte
Ertrag (Indoor) mittel bis hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Anfängerfreundlich

Einführung in Super Lemon Haze Autoflowering

Super Lemon Haze Autoflowering ist die selbstblühende Version der zitronigen Super Lemon Haze. Sie blüht von allein, ohne Umstellen des Lichts. Eine verwandte Sorte ist Original Amnesia Autoflowering.

Autoflowering bedeutet: Die Pflanze blüht nach wenigen Wochen automatisch. Von Samen bis Ernte vergehen meist 10 bis 11 Wochen.

Ihr frisches Zitronenaroma teilt sie mit der Lemon Skunk.

Genetik und Herkunft

Super Lemon Haze Autoflowering entstand, indem man die Super Lemon Haze mit einer Ruderalis kreuzte. Die Ruderalis bringt das automatische Blühen mit.

Die Elternsorten

  • Super Lemon Haze: bringt das frische Zitronenaroma und die anregende Wirkung.
  • Ruderalis: sorgt für das automatische Blühen und die schnelle Anzucht.

Genetische Abstammung von Super Lemon Haze Autoflowering

Super Lemon Haze AutofloweringSuper Lemon HazeRuderalis

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Super Lemon Haze Autoflowering.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von Super Lemon Haze Autoflowering ist frisch nach Zitrone, mit einer würzigen Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Super Lemon Haze Autoflowering sind vor allem Limonen, Pinen und Caryophyllen wichtig.

Infografik mit Super Lemon Haze Autoflowering Key Facts: Typ Autoflowering (überwiegend Sativa), THC 14-18%, Bluetezeit ca. 10-11 Wochen von Samen bis Ernte, Genetik Super Lemon Haze × Ruderalis und Terpene Limonen, Pinen, Caryophyllen
Abbildung 2: Super Lemon Haze Autoflowering auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Limonen Zitrusartig Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.
Pinen Wie Kiefernnadeln Kommt auch in Kiefern vor. Wird in der Forschung mit Wachheit in Verbindung gebracht.
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

Die körperliche Wirkung ist leicht. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Super Lemon Haze Autoflowering wirkt anregend und fröhlich. Durch den Ruderalis-Anteil ist die Wirkung etwas milder als beim Original.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Super Lemon Haze Autoflowering im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stimmung THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht.
Antrieb und Tagesform Das sativabetonte Profil wird in Berichten mit anregenden Effekten beschrieben.
Stress und Anspannung Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen (bei empfindlichen Personen mit Vorsicht).
Appetit THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

Autoflowering-Sorten blühen von allein, unabhängig vom Lichtzyklus. Man muss das Licht also nicht umstellen. Von Samen bis Ernte vergehen meist nur 9 bis 11 Wochen. Sie bleiben kompakt und passen auch in kleine Zelte.

Anbau draußen (Outdoor)

Draußen lässt sie sich in warmem Klima oft mehrmals pro Jahr ernten. Sie braucht etwas länger als andere Autos.

Häufige Fehler

Autoflowering verträgt kein Umtopfen und keine harten Schnitte gut. Am besten gleich in den finalen Topf säen und sanft düngen.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu Super Lemon Haze Autoflowering

Was bedeutet Autoflowering?

Die Pflanze blüht von allein, ohne dass man den Lichtzyklus umstellen muss.

Wie lange dauert Super Lemon Haze Autoflowering von Samen bis Ernte?

Meist 10 bis 11 Wochen.

Ist Super Lemon Haze Autoflowering für Anfänger geeignet?

Ja, sie ist robust und einsteigerfreundlich.

Ist Super Lemon Haze Autoflowering Indica oder Sativa?

Ein überwiegend sativabetonter Autoflowering.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist 14 bis 18 Prozent.

Wie schmeckt Super Lemon Haze Autoflowering?

Frisch nach Zitrone, mit einer würzigen Note.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.