
White Skunk ist eine Cannabissorte vom Typ Ausgewogener Hybrid mit einem THC-Gehalt von 16-20% und nur wenig CBD. Genetisch geht sie auf White Widow × Skunk #1 zurück und blüht in ca. 8 Wochen. Das Aroma ist süß-skunkig mit erdiger Note; die Wirkung gilt als ausgeglichen, anregend und entspannend.
Wichtige Fakten zu White Skunk
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Ausgewogener Hybrid |
| THC-Gehalt | 16-20% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | White Widow × Skunk #1 |
| Geschmack | Süß, skunkig, erdig |
| Aroma | Süß-skunkig mit erdiger Note |
| Wirkung | Ausgeglichen, anregend und entspannend |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stress, Stimmung und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | ca. 8 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | sehr hoch |
| Ertrag (Outdoor) | sehr hoch |
| Wuchshöhe | Mittelhoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Anfängerfreundlich |
Einführung in White Skunk
White Skunk verbindet das Harz der White Widow mit der robusten Kraft der Skunk #1. Sie ist sehr pflegeleicht und ertragreich.
White Skunk ist ein ausgewogener Hybrid.
Ihre Eltern sind die White Widow und die Skunk #1.
Genetik und Herkunft
White Skunk entstand aus der Kreuzung von White Widow und Skunk #1. Beide sind robust und ertragssicher.
Die Elternsorten
- White Widow: bringt das viele Harz und Stärke.
- Skunk #1: steuert Robustheit und hohe Erträge bei.
Genetische Abstammung von White Skunk
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von White Skunk.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von White Skunk ist süß und skunkig, mit einer erdigen Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei White Skunk sind vor allem Myrcen, Caryophyllen und Limonen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Körper
Die körperliche Wirkung ist angenehm lockernd. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Wirkung auf den Geist
White Skunk wirkt erst anregend und dann ruhiger. Viele fühlen sich wach und gut gelaunt.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird White Skunk im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stress und Anspannung | THC und Terpene wie Myrcen werden in diesem Zusammenhang besprochen. |
| Schlaf | Bei höheren Mengen werden in Berichten beruhigende Effekte beschrieben. |
| Schmerzempfinden | Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht. |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
White Skunk ist robust, sehr ertragreich und blüht mit rund 8 Wochen schnell. Ideal für Einsteiger.
Anbau draußen (Outdoor)
Auch draußen liefert sie sehr hohe Erträge.
Häufige Fehler
Wegen des Geruchs ist ein Aktivkohlefilter sinnvoll.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Ist White Skunk in Deutschland legal?
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Ist White Skunk in Österreich legal?
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Ist White Skunk in der Schweiz legal?
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu White Skunk
Welche Eltern hat White Skunk?
Eine Kreuzung aus White Widow und Skunk #1.
Ist White Skunk für Anfänger geeignet?
Ja. Sie ist robust, sehr ertragreich und blüht schnell.
Ist White Skunk Indica oder Sativa?
Ein ausgewogener Hybrid, anregend und entspannend zugleich.
Wie schmeckt White Skunk?
Süß und skunkig, mit einer erdigen Note.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 16 und 20 Prozent.
Wie lange blüht White Skunk?
Etwa 8 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
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