Zim-Licious Cannabis Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen Zim-Licious-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
Zim-Licious – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu Zim-Licious

Eigenschaft Details
Typ Sativa (Landrasse)
THC-Gehalt 20-25%
CBD-Gehalt Niedrig (unter 1%)
Herkunft Durban Poison × Super Silver Haze
Geschmack Würzig, erdig, krautig
Aroma Würzig-erdig, stark anregend
Wirkung Anregend, klar, fröhlich
Medizinische Anwendung Wird mit Stimmung, Antrieb und Stress in Verbindung gebracht
Blütezeit 11-13 Wochen
Ertrag (Indoor) hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Sehr hoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Mittel

Einführung in Zim-Licious

Zim-Licious ist eine potente Sativa mit Landrassen-Erbe aus Simbabwe. Bekannt ist sie für ein sehr starkes, energetisches High. Eine verwandte Sorte ist Malawi Gold.

Zim-Licious ist überwiegend Sativa und wirkt anregend.

Ihr würziges Landrassen-Erbe teilt sie mit der Durban Poison; ihre klare Frische mit der Super Silver Haze.

Genetik und Herkunft

Zim-Licious geht auf eine Landrasse aus Simbabwe zurück. Zim-Licious ist eine Landrasse aus Simbabwe; als afrikanische Sativa-Verwandte gilt die Durban Poison, für die klare Frische steht die Super Silver Haze.

Die Elternsorten

Genetische Abstammung von Zim-Licious

Zim-LiciousDurban PoisonSuper Silver Haze

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Zim-Licious.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von Zim-Licious ist würzig und erdig, mit einer krautigen Landrassen-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Zim-Licious sind vor allem Myrcen, Pinen und Terpinolen wichtig.

Infografik mit Zim-Licious Key Facts: Typ Sativa (Landrasse), THC 20-25%, Bluetezeit 11-13 Wochen, Genetik Durban Poison × Super Silver Haze und Terpene Myrcen, Pinen, Terpinolen
Abbildung 2: Zim-Licious auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Myrcen Erdig, leicht süß Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.[6]
Pinen Wie Kiefernnadeln Kommt auch in Kiefern vor. Wird in der Forschung mit Wachheit in Verbindung gebracht.[6]
Terpinolen Frisch, blumig-krautig Kommt in vielen Sativas vor. Wird mit einem frischen, anregenden Eindruck verbunden.

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

Die körperliche Wirkung ist eher leicht. Sie macht selten müde. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Zim-Licious wirkt anregend und klar. Viele fühlen sich wach, kreativ und gut gelaunt.

Wirkungsprofil von Zim-Licious

Lage auf der Indica–Sativa-AchseIndicakörperbetont · entspannendSativakopfbetont · anregendKörper 12%Kopf 88%hempli.org

Die Position zeigt, wie körper- bzw. kopfbetont die Sorte tendenziell wirkt. Sie ist eine Orientierung, kein Messwert – die Wirkung hängt auch von Dosis und Person ab.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Zim-Licious im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stimmung THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht.[3]
Antrieb und Tagesform Das sativabetonte Profil wird in Berichten mit anregenden Effekten beschrieben.
Stress und Anspannung Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen (bei empfindlichen Personen mit Vorsicht).
Appetit THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

Zim-Licious wird eher hoch und ist ertragreich. Die Blütezeit liegt bei 11 bis 13 Wochen. Etwas Höhenkontrolle ist sinnvoll.

Anbau draußen (Outdoor)

Sie braucht ein warmes, sonniges Klima mit langer Saison.

Häufige Fehler

Zu wenig Platz nach oben ist ein häufiges Problem. Frühes Biegen der Triebe hilft.

Anbau-Zyklus von Zim-Licious

Indoor · ab KeimungAnbau: MittelKeimungWachstumBlüteErnte0481216WochenKeimung u. Wachstum sind Richtwerte; die Blütezeit ist sortentypisch.hempli.org

Blütezeit etwa 11–13 Wochen (nach Lichtumstellung auf 12/12). Outdoor wird meist Ende September bis Oktober geerntet.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.[1]
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.[1]
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu Zim-Licious

Welche Eltern hat Zim-Licious?

Eine Kreuzung aus Durban Poison und Super Silver Haze.

Ist Zim-Licious Indica oder Sativa?

Überwiegend Sativa, eher anregend und klar.

Wie schmeckt Zim-Licious?

Würzig und erdig, mit einer krautigen Landrassen-Note.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Meist zwischen 20 und 25 Prozent.

Wie lange blüht Zim-Licious?

Etwa 11 bis 13 Wochen.

Macht Zim-Licious müde?

Meist nicht. Sie eignet sich gut für den Tag.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109. a b
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72. a b
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.

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