CBD für Hunde und Haustiere: Was du wissen musst

Ruhiger Hund auf einer Decke neben einem kleinen Fläschchen CBD-Öl
Auch Tiere haben ein Endocannabinoid-System – aber THC ist für Hunde giftig.
Kurz erklärt

Auch Hunde haben ein Endocannabinoid-System, deshalb wird CBD bei Tieren untersucht – etwa bei Gelenkschmerzen (Arthrose) oder Angst (z. B. an Silvester). Ganz wichtig: THC ist für Hunde giftig. Es dürfen nur spezielle CBD-Produkte für Tiere ohne THC verwendet werden, niedrig dosiert und am besten nach Rücksprache mit der Tierarztpraxis.

Warum CBD bei Tieren ein Thema ist

Hunde, Katzen und andere Säugetiere besitzen wie wir ein Endocannabinoid-System. Deshalb liegt die Frage nahe, ob CBD auch bei ihnen wirken kann. Erste Studien an Hunden untersuchen vor allem Schmerzen bei Arthrose. Die Datenlage ist aber noch begrenzt, und ein Heilversprechen lässt sich nicht ableiten.

Was CBD genau ist, erklärt der Artikel zu CBD: Wirkung und Anwendung.

CBD-Dosisrechner für Hunde

Orientierung für die CBD-Menge bei Hunden – nach Gewicht, Anliegen und Öl-Stärke.

Gewicht des Hundes
15 kg
24080 kg
Anliegen / Intensität
CBD-Öl (für Tiere)
Tagesorientierung
mg CBD
Aufteilung
morgens / abends
mg pro Tropfen
mg
beim gewählten Öl
Einschleichen
1–2 Wochen
langsam steigern
Wichtig: Nur THC-freies CBD-Öl für Tiere verwenden – THC ist für Hunde giftig. Diese Werte sind eine grobe Orientierung, keine tierärztliche Empfehlung. Bei Krankheit, Medikamenten oder Trächtigkeit vorher die Tierärztin/den Tierarzt fragen und niedrig einsteigen. Siehe CBD für Hunde.

CBD für Hunde auf einen Blick

PunktHinweis
Untersucht beiArthrose-Schmerzen, Angst
THCfür Hunde giftig – tabu
Produktenur spezielle Tier-CBD ohne THC
Dosierungniedrig, langsam steigern
Vor der AnwendungTierarztpraxis fragen

Der wichtigste Punkt: kein THC

Das muss man sich merken: Was bei Tieren zählt, ist der Unterschied zwischen CBD und THC. Die Grafik macht ihn deutlich.

Für Hunde: CBD ja, THC nein

CBD (ohne THC)wird bei Tieren untersuchtTHCgiftig für Hunde – tabu

Abbildung 1: Nur THC-freie Tierprodukte verwenden.

Verwende niemals Cannabis oder THC-haltige Produkte bei Tieren. Schon kleine Mengen THC können beim Hund zu einer Vergiftung führen. Wenn ein Tier versehentlich Cannabis aufgenommen hat, sofort die Tierarztpraxis kontaktieren.

So gehst du vor

Sprich vor der Anwendung mit der Tierarztpraxis – besonders, wenn dein Hund Medikamente bekommt. Nutze ein spezielles, THC-freies CBD-Produkt für Tiere und starte mit einer niedrigen Dosis. Beobachte dein Tier und passe nur langsam an. Achte außerdem auf geprüfte Qualität ohne Schadstoffe.

Häufige Fragen zu CBD für Hunde

Ist CBD für Hunde sicher?

Spezielle, THC-freie Tierprodukte gelten als gut verträglich. Vorher die Tierarztpraxis fragen.[1]

Darf mein Hund THC bekommen?

Nein. THC ist für Hunde giftig.

Wobei wird CBD bei Hunden untersucht?

Vor allem bei Gelenkschmerzen (Arthrose) und Angst.

Wie dosiere ich CBD beim Hund?

Niedrig starten und langsam steigern, idealerweise nach tierärztlicher Rücksprache.[1]

Kann ich mein eigenes CBD-Öl verwenden?

Besser nicht. Nutze ein geprüftes Produkt für Tiere ohne THC.

Was tun, wenn mein Hund Cannabis gefressen hat?

Sofort die Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst kontaktieren.

Referenzen und Quellen

  1. Gamble, L.-J., Boesch, J. M., Frye, C. W. et al. (2018): „Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs.“ Frontiers in Veterinary Science, 5, 165. PubMed · DOI
  2. Iffland, K., Grotenhermen, F. (2017): „An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies.“ Cannabis and Cannabinoid Research, 2(1), 139–154. PubMed · DOI

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