CBD OG Kush Cannabis Strain: Wirkung, Genetik & Anbau


Nahaufnahme einer harzigen CBD OG Kush-Blüte mit dichten Trichomen und orangefarbenen Blütenstempeln
CBD OG Kush – harzige Blüte mit dichtem Trichombesatz.

Wichtige Fakten zu CBD OG Kush

Eigenschaft Details
Typ CBD-reicher Indica-Hybrid
THC-Gehalt 8-10%
CBD-Gehalt Hoch (oft 1:1 zu THC, ca. 5-10%)
Herkunft OG Kush × CBD-reiche Linie
Geschmack Zitrus, erdig, Kush
Aroma Zitrisch-erdig, mild
Wirkung Mild, körperlich entspannend, klar
Medizinische Anwendung Wird mit Stress, Schmerz- und Entzündungsempfinden in Verbindung gebracht
Blütezeit 8-9 Wochen
Ertrag (Indoor) mittel bis hoch
Ertrag (Outdoor) mittel
Wuchshöhe Mittelhoch
Schwierigkeitsgrad (Anbau) Anfängerfreundlich

Einführung in CBD OG Kush

CBD OG Kush ist eine CBD-reiche Version der beliebten OG Kush mit ausgewogenem CBD-zu-THC-Verhältnis. Sie berauscht dadurch nur mild. Eine verwandte Sorte ist Cream Mandarine XL Autoflowering.

Durch den hohen CBD- und niedrigen THC-Anteil bleibt der Kopf klar.

Ihre erdige Kush-Tiefe stammt aus der OG Kush; eine verwandte CBD-Sorte ist die CBD Critical Mass.

Genetik und Herkunft

CBD OG Kush entstand, indem man die OG Kush mit einer CBD-reichen Linie kreuzte. So entsteht der hohe CBD-Anteil.

Die Elternsorten

  • OG Kush: bringt die erdig-zitrische Kush-Tiefe.
  • CBD-reiche Linie: sorgt für den hohen CBD-Gehalt.

Genetische Abstammung von CBD OG Kush

CBD OG KushOG KushCBD-reiche Linie

Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von CBD OG Kush.

Aroma und Terpenprofil

Das Aroma von CBD OG Kush ist zitrisch und erdig, mit einer Kush-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei CBD OG Kush sind vor allem Limonen, Caryophyllen und Myrcen wichtig.

Infografik mit CBD OG Kush Key Facts: Typ CBD-reicher Indica-Hybrid, THC 8-10%, Bluetezeit 8-9 Wochen, Genetik OG Kush × CBD-reiche Linie und Terpene Limonen, Caryophyllen, Myrcen
Abbildung 2: CBD OG Kush auf einen Blick – Typ, THC, Blütezeit, Genetik und wichtige Terpene.
Terpen Geruch / Geschmack Was in der Forschung dazu besprochen wird
Limonen Zitrusartig Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht.[6]
Caryophyllen Pfeffrig, würzig Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht.[4]
Myrcen Erdig, leicht süß Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen.[6]

Wirkung und Effekte

Wirkung auf den Körper

CBD OG Kush entspannt den Körper mild. Durch den niedrigen THC-Anteil ist der Rausch gering. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.

Wirkung auf den Geist

Der Kopf bleibt vergleichsweise klar. Viele schätzen das ausgewogene CBD-zu-THC-Verhältnis.

Wirkungsprofil von CBD OG Kush

Lage auf der Indica–Sativa-AchseIndicakörperbetont · entspannendSativakopfbetont · anregendKörper 50%Kopf 50%hempli.org

Die Position zeigt, wie körper- bzw. kopfbetont die Sorte tendenziell wirkt. Sie ist eine Orientierung, kein Messwert – die Wirkung hängt auch von Dosis und Person ab.

Medizinische Anwendung

In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird CBD OG Kush im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.

Diskutierte Anwendungsbereiche

Bereich In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang
Stress und Anspannung CBD wird in der Forschung im Zusammenhang mit innerer Ruhe untersucht; der niedrige THC-Anteil macht die Wirkung mild.
Schmerz- und Entzündungsempfinden CBD und Caryophyllen werden in Studien zu Entzündungen besprochen.
Klarer Kopf Durch den hohen CBD- und niedrigen THC-Anteil bleibt der Kopf vergleichsweise klar.
Allgemeines Wohlbefinden Anwender schätzen das ausgewogene CBD-zu-THC-Verhältnis. Die Studienlage ist begrenzt.

Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.

Anbauinformationen

Anbau drinnen (Indoor)

CBD OG Kush ist robust und ertragreich. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen.

Anbau draußen (Outdoor)

Sie mag ein warmes, sonniges Klima.

Häufige Fehler

Wer einen starken Rausch erwartet, wird überrascht: Diese Sorte wirkt bewusst mild.

Anbau-Zyklus von CBD OG Kush

Indoor · ab KeimungAnbau: AnfängerfreundlichKeimungWachstumBlüteErnte02468101214WochenKeimung u. Wachstum sind Richtwerte; die Blütezeit ist sortentypisch.hempli.org

Blütezeit etwa 8–9 Wochen (nach Lichtumstellung auf 12/12). Outdoor wird meist Ende September bis Oktober geerntet.

Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).

Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)

  • Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
  • In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.[1]
  • Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
  • Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.[1]
  • Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
  • Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.

Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)

  • Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
  • Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
  • Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
  • Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.

Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

  • Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
  • Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
  • Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
  • In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.

Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.

Häufig gestellte Fragen zu CBD OG Kush

Was bedeutet CBD-reich?

Die Sorte hat viel CBD und wenig THC. Sie berauscht dadurch nur mild.

Welche Eltern hat CBD OG Kush?

Eine Kreuzung aus OG Kush und einer CBD-reichen Linie.

Macht CBD OG Kush stark high?

Nein. Durch den niedrigen THC-Anteil ist der Rausch gering.

Wie schmeckt CBD OG Kush?

Zitrisch und erdig, mit einer Kush-Note.

Wie hoch ist der THC-Gehalt?

Niedrig, meist 8 bis 10 Prozent, bei hohem CBD-Anteil.

Wie lange blüht CBD OG Kush?

Etwa 8 bis 9 Wochen.

Referenzen und Quellen

  1. Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109. a b
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
  3. Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
  4. Gertsch, J. et al. (2008): „Beta-caryophyllene is a dietary cannabinoid.“ PNAS, 105(26), 9099–9104. DOI: 10.1073/pnas.0803601105
  5. Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
  6. Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72. a b
  7. ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
  8. Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.


Redaktioneller Informationsbeitrag für Erwachsene (18+). Keine Konsumaufforderung, keine medizinische Beratung. Affiliate-Links sind als Werbung gekennzeichnet.

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