
Wichtige Fakten zu Lemon Kush
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Typ | Ausgewogener Hybrid |
| THC-Gehalt | 17-22% |
| CBD-Gehalt | Niedrig (unter 1%) |
| Herkunft | OG Kush × Lemon G |
| Geschmack | Zitrone, erdig, süß |
| Aroma | Zitronig mit erdiger Kush-Note |
| Wirkung | Ausgeglichen, entspannend, aufheiternd |
| Medizinische Anwendung | Wird mit Stimmung, Stress und Schmerzempfinden in Verbindung gebracht |
| Blütezeit | 8-9 Wochen |
| Ertrag (Indoor) | mittel bis hoch |
| Ertrag (Outdoor) | hoch |
| Wuchshöhe | Mittelhoch |
| Schwierigkeitsgrad (Anbau) | Einsteiger bis mittel |
Einführung in Lemon Kush
Lemon Kush verbindet ein frisches Zitronenaroma mit der erdigen Tiefe der Kush-Sorten. Sie ist eine ausgewogene, gut zugängliche Sorte.
Lemon Kush ist ein ausgewogener Hybrid. Sie wirkt entspannend, bleibt dabei aber aufheiternd.
Ein Elternteil ist die OG Kush. Das Zitrusprofil teilt sie mit der Lemon Haze.
Genetik und Herkunft
Lemon Kush entstand aus der Kreuzung von OG Kush mit einer zitronigen Lemon-G-Linie. Von der einen kommt die erdige Kush-Tiefe, von der anderen das frische Zitronenaroma.
Die Elternsorten
- OG Kush: bringt Stärke und die erdige Kush-Note.
- Lemon G: eine zitronige Sorte. Sie steuert das frische Zitrusaroma bei.
Genetische Abstammung von Lemon Kush
Abbildung 1: Verbreitetste Theorie zur Abstammung von Lemon Kush.
Aroma und Terpenprofil
Das Aroma von Lemon Kush ist zitronig, mit einer erdigen Kush-Note. Diese Gerüche kommen von den Terpenen. Terpene sind die Duftstoffe der Pflanze. Bei Lemon Kush sind vor allem Limonen, Caryophyllen und Myrcen wichtig.

| Terpen | Geruch / Geschmack | Was in der Forschung dazu besprochen wird |
|---|---|---|
| Limonen | Zitrusartig | Riecht nach Zitrone. Wird mit der Stimmung in Verbindung gebracht. |
| Caryophyllen | Pfeffrig, würzig | Kommt auch in schwarzem Pfeffer vor. Wird in Studien zu Entzündungen untersucht. |
| Myrcen | Erdig, leicht süß | Das häufigste Terpen in Cannabis. Wird mit entspannenden Effekten besprochen. |
Wirkung und Effekte
Wirkung auf den Geist
Lemon Kush hebt oft die Stimmung. Viele fühlen sich gelöst und gut gelaunt.
Wirkung auf den Körper
Dazu kommt eine angenehme Körperentspannung. Mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund und trockene Augen.
Medizinische Anwendung
In Erfahrungsberichten und in der Forschung wird Lemon Kush im Zusammenhang mit verschiedenen Beschwerden besprochen. Die folgenden Angaben sind nur zur Information. Sie beschreiben untersuchte Zusammenhänge und sind ausdrücklich kein Heil- oder Wirkversprechen.
Diskutierte Anwendungsbereiche
| Bereich | In Studien / Erfahrungsberichten besprochener Zusammenhang |
|---|---|
| Stimmung | THC und Terpene wie Limonen werden mit stimmungsbezogenen Effekten in Verbindung gebracht. |
| Stress und Anspannung | Für THC und einzelne Terpene werden Effekte besprochen. |
| Schmerzempfinden | Caryophyllen und THC werden in der Forschung untersucht. |
| Appetit | THC wird mit appetitanregenden Effekten in Verbindung gebracht. |
Dieser Abschnitt ist nur zur Information da. Er ersetzt kein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Aus den genannten Zusammenhängen lässt sich keine Heilwirkung ableiten. Wer über eine Behandlung mit medizinischem Cannabis nachdenkt, sollte zuerst ärztlichen Rat einholen.
Anbauinformationen
Anbau drinnen (Indoor)
Lemon Kush ist recht pflegeleicht. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen.
Anbau draußen (Outdoor)
In warmem, sonnigem Klima entwickelt sie ihr volles Zitrusaroma und liefert hohe Erträge.
Häufige Fehler
Wegen des Geruchs ist ein Aktivkohlefilter sinnvoll.
Rechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Regeln für Cannabis sind in jedem Land anders. Eines vorweg: Cannabis-Samen gelten in Deutschland nicht als Cannabis. Erwachsene dürfen sie kaufen. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung. Prüfe vor einem Kauf oder Anbau immer die Gesetze, die gerade in deinem Land gelten. Alle Angaben gelten nur für Erwachsene (Stand: Juni 2026).
Deutschland (Konsumcannabisgesetz, seit 1. April 2024)
- Cannabis ist für Erwachsene ab 18 Jahren erlaubt.
- In der Öffentlichkeit darfst du bis zu 25 Gramm getrocknetes Cannabis bei dir tragen.
- Zuhause sind bis zu 50 Gramm erlaubt.
- Jede erwachsene Person darf bis zu drei Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen.
- Cannabis-Samen darfst du kaufen und aus EU-Ländern einführen.
- Das Rauchen ist verboten, wenn du weniger als 100 Meter von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen oder Sportstätten entfernt bist. In Fußgängerzonen ist es zwischen 7 und 20 Uhr untersagt.
Österreich (Suchtmittelgesetz, SMG)
- Cannabis mit dem Rauschstoff THC ist verboten.
- Wer nur eine kleine Menge für sich besitzt, wird meist nicht bestraft. Statt einer Strafe gibt es oft eine gesundheitsbezogene Auflage („Gesundheit statt Strafe“).
- Samen und junge Pflanzen (sogenannte Stecklinge) darf man kaufen.
- Die Pflanze blühen zu lassen, um THC zu gewinnen, ist strafbar.
Schweiz (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)
- Cannabis mit 1,0 Prozent THC oder mehr ist verboten.
- Bei bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf gibt es nur eine Ordnungsbuße von 100 Franken.
- Produkte mit weniger als 1 Prozent THC (zum Beispiel viele CBD-Produkte) sind erlaubt und werden verkauft.
- In einigen Städten laufen Pilotversuche für einen regulierten, legalen Verkauf.
Diese Regeln können sich ändern. Informiere dich deshalb vor jedem Kauf oder Anbau über den aktuellen Stand in deinem Land.
Häufig gestellte Fragen zu Lemon Kush
Welche Eltern hat Lemon Kush?
Eine Kreuzung aus OG Kush und einer zitronigen Lemon-G-Linie.
Ist Lemon Kush Indica oder Sativa?
Ein ausgewogener Hybrid, entspannend und aufheiternd.
Wie schmeckt Lemon Kush?
Zitronig, mit einer erdigen Kush-Note.
Macht Lemon Kush müde?
Meist nicht stark. Sie wirkt entspannend, aber noch gut gelaunt.
Wie hoch ist der THC-Gehalt?
Meist zwischen 17 und 22 Prozent.
Wie lange blüht Lemon Kush?
Etwa 8 bis 9 Wochen.
Referenzen und Quellen
- Konsumcannabisgesetz (KCanG) vom 27. März 2024, in Kraft seit 1. April 2024 – Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 109.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): „Cannabis als Medizin – Abschlussbericht der Begleiterhebung“, Bonn 2022.
- Russo, E. B. (2011): „Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects.“ British Journal of Pharmacology, 163(7), 1344–1364. DOI: 10.1111/j.1476-5381.2011.01238.x
- Andre, C. M., Hausman, J.-F. & Guerriero, G. (2016): „Cannabis sativa: The Plant of the Thousand and One Molecules.“ Frontiers in Plant Science, 7, 19. DOI: 10.3389/fpls.2016.00019
- Booth, J. K. & Bohlmann, J. (2019): „Terpenes in Cannabis sativa – From plant genome to humans.“ Plant Science, 284, 67–72.
- Sommano, S. R., Chittasupho, C., Ruksiriwanich, W. & Jantrawut, P. (2020): „The Cannabis Terpenes.“ Molecules, 25(24), 5792.
- ElSohly, M. A. & Slade, D. (2005): „Chemical constituents of marijuana: The complex mixture of natural cannabinoids.“ Life Sciences, 78(5), 539–548.
- Lewis, M. A., Russo, E. B. & Smith, K. M. (2018): „Pharmacological Foundations of Cannabis Chemovars.“ Planta Medica, 84(4), 225–233.
